22 Januar 2007

 

Ich werde immer wissen, was Du letzten Sommer getan hast - USA 2006

OFDB-Link
Genre(s): Horror / Thriller
Laufzeit: ca. 89 Min.
Alterseinstufung: Keine Jugendfreigabe

Inhalt:
Eine Gruppe von Teenagern plant für den Unabhängigkeitstag einen Streich, der sich um die Legende des Hakenmanns dreht. Doch der geht schief, und einer ihrer Freunde stirbt. Die Clique schwört sich, dieses schreckliche Geschehen für sich zu behalten. Genau ein Jahr später erhält Amber Williams (Brooke Nevin), eine der Beteiligten, auf ihrem Handy per SMS die Nachricht: Jemand weiß von ihrem Geheimnis und droht sie nacheinander zu töten. Für Amber und ihre Freunde Zoe (Torrey DeVitto), Roger (Seth Packard) und Colby (David Paetkau) beginnt das wahre Grauen. Ein Fremder in einer schwarzen Kutte ist hinter ihnen her und versucht sie mit einem Haken auszulöschen...

Kritik:
Straight-to-Video-"Fortsetzungen" bekannter Reihen sind ja bekanntlich meistens sehr dürftige Kost. Dementsprechend niedrig waren meine Ansprüche an diese "Fortsetzung", die storymässig aber mehr ein Remake des ersten Teils darstellt.

Die Konstellation der Teenager ist praktisch identisch zu Teil 1, ebenso ihre sozialen Differenzen. Deren Leben entwickelt sich nach dem schicksalhaften Tag des missglückten Streiches anders als von ihnen gedacht. So treffen sie sich wie im ersten Teil auch hier nach einem Jahr wieder. Der Killer hat sich immerhin weiterentwickelt und schickt seine Nachrichten jetzt per SMS.

Waren schon Teil 1 und 2 wahrlich keine beeindruckenden Schocker, so bleibt Teil 3 hier total flach. Es fehlen einfach bekannte Darsteller, die einen ansprechen, ein wenig interessieren und über ein wenig innovatives Drehbuch hinwegtrösten.
Die Kiddies hier sind durchweg klischeehaft und größtenteils unsympathisch. So wartet man denn auch nur darauf, dass die Kiddies gemeuchelt werden. Das läuft leider ziemlich spannungsarm ab, dafür wenigstens etwas blutiger als im Vorgänger. Für einen Slasher, der nur vom Metzeln leben kann, ist der Bodycount aber schlicht und einfach zu niedrig und der restliche Teil zu überwiegend langweilig.

Highlight ist der Soundtrack, der ziemlich rockig daherkommt und eine nette kleine Konzerteinlage eines der Babes (Torrey DeVitto) beinhaltet. Absoluter Tiefpunkt ist hingegen der Schluß und die Auflösung, wer die Kiddies gemeuchelt hat. Nachdem man uns vorher ein wenig rätseln liess, kann man die "Auflösung" nur als absolute Frechheit bezeichnen, die den Zuschauer ziemlich ärgert. Die Krone setzt dem ganzen dann der Epilog auf - peinlich und überflüssig.
Unfreiwillig komisch die Dialoge und wie die Kiddies sich zum Schluss eine rettende Strategie zusammenreimen.

So bleibt der Film trotz niedriger Erwartungen durchweg schwach und kriegt nur wegen der optisch netten Babes, des Soundtracks und ein paar blutiger Szenen noch 2,5 Punkte.
Definitiv eine der schlechtesten STV-Fortsetzungen, die man auch als Genrefan nicht gesehen haben muss.

Screenshots: Schnell wird aus Spass...


...blutiger Ernst, als der Hakenmann Jagd auf die Clique macht.


Zoe (Torrey DeVitto) und ihre Band rocken ab.


Zoe (Torrey DeVitto) im Zeichen des Hakens...


angeschaut am: 12.12.2006
Normale Wertung: 2,5 von 10 Punkten

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