05 Oktober 2007

 

Hatchet - USA 2006

OFDB-Link
Genre(s): Horror / Splatter
Laufzeit: ca. 81 Min.
Alterseinstufung: Keine Jugendfreigabe

Inhalt:
Der liebeskummerkranke Ben ist der einzige in seiner Studentenclique, der sich beim Ausflug zum Mardi Gras nach New Orleans weniger für die nackten Tatsachen auf der Bourbon Street als eine "Haunted Swamp Tour" zu den Arbeitsplätzen berühmter Serienmörder interessiert. Gemeinsam mit dem breitgeschlagenen Kumpel und ein paar weiteren Katastrophentouristen geht es hinaus in den nächtlichen Sumpf, wo weit schlimmere Überraschungen als hungrige Alligatoren auf die Ausflügler lauern.

Kritik:
Wenn nach 5 Minuten Laufzeit bereits Robert Englund in seiner Rolle als Fischer gesplattert wurde und die ersten nackten Brüste im Bild waren kann man schon mal zwei wichtige Komponenten eines B-Horrorfilms abhaken.
Dass der Genrefreund zu Anfang bereits bedient wird hat natürlich seinen Grund, denn danach kehrt für längere Zeit erstmal Langeweile auf dem Bildschirm ein.

Es heisst durchhalten, bis die uninteressanten Hauptfiguren und ein paar Mitstreiter sich in die Sümpfe begeben, dort mit dem Boot liegenbleiben und dann endlich vom Axtmörder dezimiert werden. Über diese Phase trösten nur zwei "Darstellerinnen" hinweg, die im Film für eine Art Girls Gone Wild-Verschnitt alle paar Minuten ihre Brüste rausholen und sich sonst recht unterhaltsam anzicken, nach dem Motto "Es geht immer noch blonder!".

Interessanterweise ist eine von ihnen Mercedes McNab, die ich noch als Harmony Kendall aus Buffy/Angel in Erinnerung hatte. Sie war dort auch schon die "blonde" Freundin von Vampir Spike. Ziemlicher Karriereabstieg von einer Kultserie zur Busen-Dutzendware im Splattergenre.

Aber weiter im Programm... Das Finale des mit knapp 75 Minuten Handlungszeit ultrakurz gehaltenen Hatchet gehört dann ganz der Special-Splatter-Effects-Crew. Der Genrefreund kommt hier sicher auf seine Kosten und wird für die Wartezeit entschädigt.
Otto Normalzuschauer sollte sich allerdings gut überlegen, ob er Hatchet eine Chance gibt, denn auch wenn sich der Film selbst nicht ernst nimmt und eigentlich eine Hommage an die frühen Slasher-Filme wie Freitag den 13. darstellt (Jason-Darsteller Kane Hodder schwingt denn auch hier selbst die Axt), so ist er einfach über weite Strecken zu langweilig geraten.

Screenshots: 'Candyman' Tony Todd als Rev. Zombie weist den Jungs den Weg zur Sumpftour.


Dort lernt Ben die attraktive Marybeth (Tamara Feldman) kennen.


Ebenso wie zwei Starlets, die für einen Hobbyregisseur alle paar Minuten blank ziehen.


Crowley, der Axtmörder aus dem Sumpf, reisst einem seiner Opfer buchstäblich den Kopf ab.


angeschaut am: 27.09.2007
Normale Wertung: 5 von 10 Punkten
Promille-Wertung: 6 von 10 Punkten

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