29 Juli 2007

 

This Is Law - KOR 2001

Deutscher Titel: Out of Justice - Gegen jedes Gesetz
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Genre(s): Action / Krimi
Laufzeit: ca. 115 Min.
Alterseinstufung: FSK 16
Bemerkung: Koreanische Originalfassung mit englischen Untertiteln

Inhalt:
In Seoul richtet ein anonymer Hobbyfilmer nachträglich jene Gewaltverbrecher hin, die trotz offensichtlicher Schuld aufgrund guter Beziehungen oder Verfahrensfehlern das Gericht als freie Leute verlassen. Jung-Detective Bong hätte schon eine Vorstellung, wie man dem oder den Täter(n) auf die Schlicht käme, doch kollidieren seine Ansichten mit der konservativen Vorgehensweise seines Seniorpartners. Als diese und andere Cops ihre Differenzen bereinigen, wird es jedoch eng für den selbst ernannten Rächer.

Kritik:
This Is Law fängt düster und vielversprechend an. Man sieht einen Vergewaltiger und sein Opfer - wenig später wird der Vergewaltiger von einem Unbekannten in Selbstjustiz ermordet. Eigentlich eine tolle Ausgangslage für einen harten Thriller.

Doch leider stellen sich schon nach kurzer Zeit gewisse Klamauk-Einlagen ein, die das Ganze ins Lächerliche ziehen. Wenn unsere Cops am liebsten zu zweit ganze Verbrecherhorden verkloppen, dann hat das mehr mit Bud Spencer und Terence Hill, als mit einem Thriller zu tun.

Auch der Plot um einen Verräter in den eigenen Reihen zieht sich extrem in die Länge - so sehr, dass ich mir öfter mit einem Griff auf die Vorspultaste helfen musste.
Leider kann auch der Schluß nicht überzeugen, so dass ich This Is Law insgesamt furchtbar fand.

Screenshots: Ein Verdächtiger widersetzt sich der Festnahme.


Ein kleines Besäufnis unter Kollegen darf in keinem koreanischen Film fehlen.


Die attraktive Kollegin sucht im Büro nach Wanzen.


So ganz zufrieden mit dem Film scheinen auch die Darsteller nicht zu sein.


angeschaut am: 21.07.2007
Normale Wertung: 1,5 von 10 Punkten

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22 Juli 2007

 

24 (TV-Serie) - Season 1 - USA 2001

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Genre(s): Drama / Action/ Thriller / Serie
Laufzeit: 24 Episoden zu je ca. 42 Min.
Alterseinstufung: FSK 16

Inhalt:
Mitternacht. Gerade hat Jack Bauer (Kiefer Sutherland), Leiter der Anti-Terror-Einheit CTU in Los Angeles, noch mit seiner Tochter Kimberly (Elisha Cuthbert) Schach gespielt. Doch plötzlich hat das Familienidyll ein Ende: Kimberly ist verschwunden - durch das Fenster ihres Zimmers. Bevor Jack sich auf die Suche machen kann, ruft man ihn wegen eines Notfalls ins Büro; seine Frau Teri muss allein nach ihrer Tochter suchen.
Und es kommt noch schlimmer: Innerhalb der nächsten 24 Stunden wird ein Mordanschlag auf den Präsidentschaftskandidaten Senator David Palmer befürchtet. Jack und sein Team setzen Himmel und Hölle in Bewegung, um die Drahtzieher des Attentats zu finden. Unterdessen sucht Teri weiter nach Kimberly, deren nächtlicher Ausflug sich unerwartet zu einem Kampf ums nackte Überleben entwickelt. Während Bauer an zwei Fronten gleichzeitig kämpft, verdichten sich die Hinweise, dass es innerhalb der CTU einen Maulwurf gibt, der die Attentäter unterstützt...

Kritik:
In den letzten Jahren lehren immer mehr qualititiv hochwertige Fernsehserien der traditionellen Kino-Unterhaltung das Fürchten. Zu den Top-Vertretern gehört auch 24, das in den USA mittlerweile erfolgreich in der 6. Staffel läuft und auch auf DVD für gute Verkaufszahlen sorgt.
Der Clou bei 24 liegt darin, dass ein ganzer Tag im Leben der Hauptfigur Jack Bauer, seines Zeichens Special Agent bei einer Anti-Terroreinheit des FBI, in Echtzeit gezeigt wird. Von der ersten bis zur 24. Episode vergeht ein Tag von 24 Stunden (inkl. Werbepausen).

Aber nicht nur diese Besonderheit zeichnet die Serie aus, sondern auch eine extrem spannende Dramaturgie. So endet beinahe jede Episode mit einem kleinen Cliffhanger bzw. einer Überraschung, die es einem schwermacht aufzuhören. Deswegen bietet sich bei 24 der Genuss der Serie von DVD an, so dass man nach seinem eigenen Rhythmus schauen kann.

Die Story konzentriert sich dabei zwar auf Hauptperson Jack Bauer, aber auch sein Umfeld erlebt turbulente 24 Stunden, wenn z.B. in der ersten Staffel seine Frau und Tochter entführt werden.

Die Produktion hat wirklich Kinoqualität, ob das nun die ständig wechselnden Sets oder die Action betrifft. Auch mit den Darstellern hat man voll ins Schwarze gegriffen - Kiefer Sutherland scheint seine Idealrolle gefunden zu haben.

So kann ich dann auch nur jedem raten, der 24 nicht kennt diesem 18-stündigen Actionfilm eine Chance zu geben und ihm zu verfallen...

Screenshots: Agent Jack Bauer (Kiefer Sutherland) ermittelt.


Seine Tochter Kim (Elisha Cuthbert) wurde entführt.


Serien-Wertung: 9 von 10 Punkten

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01 November 2005

 

Amazons and Gladiators - USA 2001

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Genre(s): Abenteuer / Action
Laufzeit: ca. 91 Min.
Alterseinstufung: FSK 16

Inhalt:
Im Jahre 60 n. Chr. muß das Mädchen Serena (Nicole M. Hiltz) mit ansehen, wie ihre Eltern vom Feldherren Crassius (Patrick Bergin) getötet werden und ihre Schwester von diesem entführt wird. Nachdem sie viele Jahre als Sklavin überlebt hat, kann sie fliehen und landet bei einem Amazonenstamm. Dort erlernt sie den Umgang mit Waffen und das Töten von Menschen. Nach ihrer Ausbildung macht sie sich auf den Weg, um sich an Crassius zu rächen.

Kritik:
Ein klarer B-Movie, der sich an Fans von Gladiator und Xena richtet. Wenn man ihn unter dieser Prämisse anschaut, ist er auch gar nicht so übel, wie in einigen Kritiken geschrieben wird. Natürlich passen Amazonen und Römer von der Geschichtsschreibung und der Geographie nicht wirklich zusammen, aber was solls.

Es gibt ein paar heisse Babes zu sehen, wobei Nicole Hiltz als Serena (siehe Screenshot rechts) und Jennifer Rubin als ihre Amazonen-Mentorin Ione gar keine so schlechte Vorstellung abgeben. Gut, die Schwertkämpfe bewegen sich auf niedrigem Niveau, sind aber nett anzusehen. Jennifer Rubin, die ihre besten Filme schon lange hinter sich hat, ist als alternde Amazone gut besetzt. Patrick Bergin als Oberfiesling Crassius spielt die Rolle mit Leichtigkeit.

Die Ausstattung ist natürlich merklich billiger gehalten als bei den Vorbildern, aber man hat das Budget sinnvoll eingesetzt. So ist z.B. das Amazonenlager im Wald durchaus glaubhaft in meinen Augen, genau wie die sehr kleine Gladiatorenarena, wo die Kämpfe stattfinden. Man ist eben nicht im prachtvollen Rom oder einer wohlhabenden Provinz, sondern irgendwo weit weg, wo Crassius keinem schaden kann.

Mein trashiges Lieblingszitat vom Ende des Films, als Serena den Arena-Besuchern die Leviten liest:
"Wenn ihr noch einmal einem Sklaven oder einer Amazone etwas zuleide tut, oder wenn ich höre, dass eine Frau mißhandelt worden ist - ich schwöre euch - dann komme ich wieder und werde jeden einzelnen von euch töten."

Fazit: Wer gerne heisse Babes anschaut, die auch noch so tun, als könnten sie mit einem Schwert umgehen, der wird an diesem Film seinen (hirnlosen) Spass haben. Ich fand ihn jedenfalls recht unterhaltsam.

Screenshots: Die Amazonen-Veteranin Ione befreit Serena aus der Sklaverei.


Patrick Bergin als Crassius, der Serena's Heimatdorf überfällt...


...und dann Serena zwingt ihre Mutter auf den Schultern zu tragen, die dabei am Strick hängt, und gleichzeitig auf glühenden Kohlen zu stehen.


Eine Sklavin lässt Crassius sein Bad ein...


Die Amazonen Serena, Ione und ihr gemeinsamer Freund.


angeschaut am: 27.10.2005
Normale Wertung: 7 von 10 Punkten

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27 August 2005

 

Jeepers Creepers - USA 2001

Genre: Horror
Laufzeit: ca. 86 Min.

Inhalt:
Das Geschwisterpaar Trish und Darryl befindet sich auf einem einsamen Highway auf dem langen Weg nach Hause. Plötzlich werden sie von einem unheimlichen Truck bedrängt und können nur mit Mühe einen Unfall verhindern. Wenig später sehen sie den Truck am Wegesrand neben einer verfallenen Kirche wieder.
Sie beobachten, wie der Fahrer auffällige Bündel in eine Erdröhre wirft - und dann exakt in ihre Richtung blickt. Abermals können Trish und Darryl den wütenden Attacken des Trucks nur knapp entgehen. Wie magisch angezogen kehren die Teenager zu der Kirche zurück. Als sie die Erdröhre untersuchen, verliert Darryl den Halt und stürzt in eine düstere Höhle. Was er dort entdeckt, lässt ihm den Atem stocken - und ist doch nur die Overtüre zu einer Sinfonie des Schreckens, in der Darryl und Trish die Hauptrolle spielen...

Kritik:
Ein extrem spannender und intensiver Horrorfilm in der klassischen Tradition von Grössen wie Freitag der 13te oder Nightmare on Elm Street. Die beiden Geschwister treffen auf das Böse, das man zuerst für einen Serienkiller hält, doch stellt sich ziemlich schnell heraus, dass es kein Mensch ist, mit dem wir es hier zu tun haben.

Was mir sehr gut gefiel, war das letzte Drittel, wenn sie sich (erstaunlich schlau für einen Horrorfilm) auf ein Polizeirevier flüchten. Doch das Monster lässt sich durch die Polizisten nicht einschüchtern.
Etwas nervig waren die ständigen Schaltprobleme ihres Wagens - war da bösartige Magie im Spiel, oder Star Trek mässige Technik, die immer in kritischen Situationen ausfällt?
Der Schluss ist ziemlich düster geraten - ich bin schon auf den 2. Teil gespannt.

Erwähnenswert finde ich noch den Truck des Monsters, der dem vom Schlächter aus High Tension erstaunlich ähnlich sah.

Screenshots: Die Geschwister (Gina Philips & Justin Long)...


...stellen sich dem Bösen.


angeschaut am: 26.8.2005
Normale Wertung: 7 von 10 Punkten

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