15 Juli 2008

 

April Fool's Day - USA 1986

OFDB-Link
Genre(s): Horror / Komödie
Laufzeit: ca. 89 Min.
Alterseinstufung: FSK 18
Bemerkung: englischsprachige Originalfassung

Inhalt:
Die junge Muffy St. John lädt zum Spring Break ein paar Studienfreunde ins Haus ihrer Eltern ein, dass abgelegen auf einer kleinen Insel vor der Küste gelegen ist. Schon früh geht ein Aprilscherz böse auf Kosten eines Fährmannes und auch im Haus passieren neben offensichtlichen Spässen einige seltsame Dinge. Nach und nach verschwinden die Gäste und sterben offensichtlich eines gewaltsamen Todes...

Kritik:
April Fool's Day ist ein Nachzügler des ersten Slasher-Booms Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre. Und es gelingt ihm tatsächlich dem Genre nochmal etwas Neues abzugewinnen. Denn auch wenn das Ende nicht ganz so überrraschend ist, wie man sich erhoffen würde, so stellt es doch eine augenzwinkernde Alternative zum Rest des Genres dar.

Bis es soweit ist, gibt es die üblichen Klischee-Twens zu sehen, die viel über Sex reden und sich ansonsten mit mehr oder weniger kruden Aprilscherzen beschäftigen.
Es mangelt allerdings an Schauwerten, da die Morde nicht besonders deutlich gezeigt werden. Auch Spannung stellt sich erst ganz zum Schluss ein und ist dort auch ziemlich gezwungen.

Von den Darstellern gefiel mir Deborah Goodrich am besten, die nicht nur optisch gewisse Ähnlichkeiten zu Kristen Bell (Veronica Mars) hat, sondern auch nie um einen frechen Spruch verlegen ist.

Alles in allem ein Film, der vor allem für Genrefreunde nicht uninteressant ist.
Ein guter Ansatz, der aber leider nicht ansprechend genug umgesetzt wurde.

Screenshots:
80er-Jahre-Mode ist doch herrlich: Hier eine Jeansjacke kombiniert mit Tischdeckchen.


Unter den Gästen breitet sich Angst aus...


Auch Nikki (Deborah Goodrich) vergehen bald die lockeren Sprüche.


Normale Wertung: 4 von 10 Punkten

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18 Mai 2008

 

Prom Night - USA 1980

OFDB-Link
Genre(s): Horror
Laufzeit: ca. 91 Min. (Uncut)
Alterseinstufung: FSK 18
Bemerkung: englischsprachige Originalfassung

Inhalt:
Beim Versteckspielen kommt ein Mädchen zu Tode, weil sie von vier anderen Kindern so unter Druck gesetzt wird, dass sie aus dem Fenster stürzt. Aus Angst vor Strafe schwören die anderen Kinder nie über den Vorfall zu reden. Deswegen halten die Behörden das Ganze für das Werk eines Perversen.
Jahre später: Der Abschlussball steht für die Verschwörer an. Doch auch ein maskierter Killer will Rache nehmen für den Todesfall aus der Vergangenheit...

Kritik:
Nachdem in nächster Zeit ein Remake zu Prom Night bei uns in die Kinos kommen wird, habe ich mir mal das Original angesehen, von dem mancherortens der Eindruck eines Kultfilms fürs Slasher-Genre erweckt wird, und bei 3 Fortsetzungen zunächst auch recht glaubhaft erscheint.

Doch abgesehen von dem soliden Anfang kann Prom Night zu keinem Zeitpunkt die Erwartungen erfüllen. Nachdem der Todesfall abgehakt ist, verfällt der Film nämlich in eine extrem belanglose und langweilige Phase. Für die nächsten 60 Minuten passiert so gut wie nichts, ausser dass die Mädels sich über irgendwelche Jungs zicken und alle irgendwie zwar Sex im Kopf haben, aber wenig davon kriegen.

Zugleich versucht man um den Killer ein kleines Geheimnis aufzubauen, indem man uns mehrere Möglichkeiten präsentiert - ich verrate nicht, wer es ist, aber es kommt wirklich nicht überraschend. Spielt auch kaum eine Rolle, denn der Killer darf sowieso erst zum Schluss loslegen. Die Rachemorde sind dabei auch in der ungeschnittenen Version ziemlich zahm und hauen niemanden vom Hocker.

Letztlich konnte Prom Night bei mir eigentlich nur auf der Trash-Ebene punkten. Highlight sind die Tanzeinlagen. Zuerst Leslie Nielsen, damals noch jünger, der aber trotzdem so tanzt, als hätte er ein extremes Hüftleiden. Danach noch eine mehrminütige Tanzsequenz mit Jamie Lee Curtis, die offensichtlich zur damaligen Zeit (Tanzfilme waren en vogue) ein unabdingbares Element war. Naja, bei einer ansonsten total unmotivierten Füllhandlung ist das zusammen mit der Discomucke praktisch noch das Beste.

Auf schauspielerische Leistungen braucht man praktisch nicht eingehen. Höchstens Anne-Marie Martin als Biest darf etwas spielen, ansonsten gibt es Klischeefiguren vom Dienst. Und die Mädels sind zurechtgemacht... da kriegt man das kalte Grausen.
Auch technisch ist Prom Night sehr billig gemacht - heute bietet so ziemlich jeder Low Budget Film eine vergleichbare oder bessere Umsetzung.

So kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass man bei Prom Night auf keinen Fall das Wort Kult benutzen kann. Selbst unter den damaligen Vertretern des jungen Slasher-Genres ist er einer der ganz schwachen Beiträge.
Über die Maßen langweilig und deshalb von mir auch nur 2,5 Punkte - da ist der Trashbonus aber schon stark berücksichtigt.

Screenshots: Das Biest (Anne-Marie Martin) heuert den Schulrowdy an, um die Prom Night aufzumischen.


Drive-In Kellnerinnen-Outfits anno 1980.


Aufreisser anno 1980.


Die mehrminütige Tanzeinlage zählt noch mit zum Besten am ganzen Film.


Normale Wertung: 2,5 von 10 Punkten

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12 Mai 2008

 

The Monster Squad - USA 1987

Deutscher Titel: Monster Busters
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Genre(s): Grusel / Komödie
Laufzeit: ca. 78 Min.
Alterseinstufung: FSK 16

Inhalt:
Alle hundert Jahre, bei Vollmond, jährt sich der Kampf zwischen den " Masters of Horror" und der Menschheit. Es ist wieder soweit: die hundert Jahre sind voll...und es ist Vollmond. Doch Dracula kommt nicht allein. Er hat Verstärkung mitgebracht: die "Mumie", den "Werwolf", das "Ungeheuer der Schwarzen Lagune", und...und.... Sie wollen ein für allemal das magische Amulett der Allmacht an sich reißen. Doch sie haben einen unberechenbaren Gegner: die "Monsterbusters"... ein paar freche Kids, die mit heißer Knoblauchpizza, selbstgebastelten Silberpatronen und einer gewaltigen Portion Unverfrorenheit den Monstern ganz gewaltig einheizen.

Kritik:
Was bei uns ab 16 eingestuft wird, ist in Amerika ganz eindeutig auf eine kindliche Zielgruppe ausgelegt. Die kann sich dann hervorragend mit den Leinwand-Kiddies identifizieren, deren Monsterclub täglich im Baumhaus tagt und sich neben Diskussionen über die beste Art verschiedene Monster zu killen auch noch mit nervigen kleinen Schwestern oder dem Ruf der Mama zum Abendessen herumschlagen muss.

Für die ganz jungen Horrorfreunde ist das Monster Squad auf alle Fälle zu empfehlen.
Auch wenn zum Schluss ein wenig gesplattert wird, dann fand ich das durchaus noch kindgerecht erträglich.
Für den erwachsenen Zuschauer hingegen sind vor allem wohl die gut gemachten Effekte und Masken der zahlreichen Monster interessant. Die Story ist da eher zweitrangig und auch der Humor durchschnittlich.

Screenshots: Dracula und seine Monster-Kollegen.


Das "Monster-Squad" lässt sich erstmal erklären, wie man Dracula besiegen kann.


Die kleine Schwester hat es geschafft Frankenstein zu besänftigen.


Dracula in Aktion.


Normale Wertung: 5 von 10 Punkten

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17 Dezember 2007

 

Black Past - BRD 1989

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Genre(s): Amateur / Horror / Splatter
Laufzeit: ca. 83 Min.
Alterseinstufung: FSK 18 (ungeprüft)

Inhalt (aus der OFDB):
Als Thommy sich einen alten Spiegel, den er zusammen mit einem Tagebuch auf dem Dachboden gefunden hat, ins Zimmer hängt, ahnt er nicht, dass er dadurch das Tor zur Hölle öffnet. Denn das Haus hat eine dunkle Vergangenheit und in dem Spiegel ist ein Dämon gefangen, der kurz darauf von Thommys Freundin Besitz ergreift und sie geradewegs ins Verderben schickt. Auch Thommy wird nicht verschont und von grausamen Alpträumen geplagt. Der Versuch, den Spiegel zu zerstören, macht dann alles nur noch schlimmer...

Kritik:
Olaf Ittenbach's Erstlingsspielfilm zeigt schon ziemlich beeindruckend, welches Talent in Sachen Special Effects er hat. Denn obwohl kein Budget zur Verfügung stand gibt es vor allem in der zweiten Hälfte sehr abwechslungsreiche Splattereien zu sehen, die das Herz jedes Gore-Freaks höher schlagen lassen.
Die Effekte beschränken sich nicht nur aufs Köpfe zerplatzen lassen, wie es in Ittenbachs Premutos dominiert, sondern bieten kreativen Splatter, der ziemlich professionell rüberkommt.

Den restlichen Elementen des Films merkt man die Amateur-Herkunft dafür mehr als deutlich an. Die Story und die Darsteller machen es anfangs nicht ganz einfach überhaupt in den Film zu finden, auch Beleuchtung und Ton kann man sicher nicht mit einem "normalen" Film vergleichen.

Trotzdem muss man den Machern einfach Respekt zollen, denn ohne Budget überhaupt einen Spielfilm zu realisieren ist sicher eine Herausforderung an sich.
Wenn man dann noch die tollen Splatter-Effekte sieht, dann kann man ahnen, wie viel Zeit und Liebe das Team um Olaf Ittenbach hineingesteckt hat.

Insofern für Freunde des Splatterfilms eine klare Empfehlung!

Screenshots: Die 80er-Jahre mit ihren tollen Frisuren und Klamotten...


Uhhh... das Hackebeil ging ins Auge.


Heftigere Screenshots gibt es beim DTM Review zum Film.

angeschaut am: 20.11.2007
Splatter-Wertung: 8,5 von 10 Punkten

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13 November 2007

 

The Big Red One - USA 1980

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Genre(s): Drama / Krieg
Laufzeit: ca. 156 Min.
Alterseinstufung: FSK 16

Inhalt:
Richard Schickel, Filmemacher und Kritiker, hat das Filmmaterial des Kriegsfilms von Sam Fuller aus dem Jahr 1980 neu ausgewertet:
Die Fronteinsätze einer Einheit in Nordafrika, in der Normandie und an den übrigen europäischen Kriegsschauplätzen werden in tagebuchartigen Ausschnitten begleitet. Die Tage sind geprägt von Kampf, Schweiß, Blut und dem über allem stehenden Wunsch zu Überleben...

Kritik:
Regisseur Samuel Fuller hat sich mit The Big Red One einen langjährigen Traum erfüllt und seine eigenen Kriegserlebnisse zu einem Film verarbeitet.
Darin folgt der Zuschauer episodenhaft den Erlebnissen einer Handvoll Soldaten: Ein grimmiger Sergeant (Lee Marvin) und vier seiner Männer, die den kompletten Krieg miterleben und überleben, während um sie herum ihre Kameraden wie die Fliegen fallen.

Leider ist das Werk meiner Meinung nach kein Musterbeispiel für einen guten (Anti-)Kriegsfilm und auch der Zahn der Zeit hat daran geknabbert. So wirkt der Film merkwürdig antiquiert. Nicht auf eine liebenswürdige Art, wie zB Der längste Tag, sondern wie eine billige, unausgereifte Vorversion von modernen Kriegsfilmen wie Der Soldat James Ryan oder der Serie Band of Brothers.

Trotz fast drei Stunden Laufzeit bleiben einem die Figuren ziemlich egal und bekommen auch kein wirkliches Gesicht. Zwischen den Kämpfen redet man mal kurz über die Heimat, aber das wars dann auch schon. Im Grunde unterscheidet man die Kerle nur danach, dass einer ständig Zigarre raucht (auch im Kugelhagel am Omaha Beach) oder ein anderer von Luke Skywalker aka Mark Hamill dargestellt wird.
Die Action wirkt in weiten Teilen billig inszeniert, ohne allerdings den Charme eines B-Movies wie Inglorious Bastards zu entwickeln.

Stattdessen spult man die Kriegsschauplätze in mehr oder weniger interessanten Episoden ab. Spannung ist dabei mangels durchgehender Handlung Fehlanzeige. Zudem wiederholen sich die Shootouts schnell - die Gegner der Amis sind dabei sowieso nur laufende Zielscheiben, die reihenweise abgeballert werden.

Auch von der Aussage fand ich den Film sehr fragwürdig, weil er sich zwar vordergründig mit der Frage "Ist Töten im Krieg legitim oder Mord?" beschäftigt, aber letztendlich nur eine eindimensionale Sicht der Dinge präsentiert. Die Amis sind heldenhaft und begeben sich lieber in Nahkämpfe, als Zivilisten zu gefährden. Die Deutschen hingegen sind natürlich böse, benutzen Zivilisten als Schutzschilde, ergeben sich nie und verdienen auch keine Gnade.

Warum man Siegfried Rauch als überzeugten Nazi-Soldaten der Einheit im Laufe des Films immer wieder über den Weg laufen lässt, hat sich mir nicht erschlossen. Erstens ist es völlig unrealistisch und zweitens dient es nur dazu die Hinterhältigkeit und Brutalität der Deutschen noch mehr hervorzuheben.
Geradezu lächerlich sind einige Szenen, wenn etwa einem Hitlerjungen, der mehrere Amis erschossen hat, dafür der Hintern versohlt wird (unsere Helden sind gnädig!).
Oder der "Volkssturm", bestehend aus alten Männern mit Hitler-Plakaten und Mistgabeln die Amis aufhalten wollen.

Nicht viel besser auch der Abschluss, wenn man mit 08/15-Feuergefecht ein KZ befreit, wo sich die deutschen Soldaten sogar im Ofen versteckt haben.
Sorry, aber das alles hat man bei Band of Brothers weit realistischer und anspruchvoller rübergebracht.

Schauspielerisch muss man natürlich Lee Marvin loben. Der Rest des Casts bleibt da ziemlich blass und kann keinerlei Akzente setzen.

Fazit: Ein Kriegsfilm, der schon zu seiner Zeit deutliche Schwächen hatte und aus heutiger Sicht leider nur noch unterdurchschnittlich einzustufen ist.

Screenshots: Wir begleiten den Sergeant (Lee Marvin) und seine Männer...


...an verschiedene Kriegsschauplätze - z.B. auch die Landung in der Normandie.


So sah also der Volkssturm aus!


Ein SS-Soldat versteckt sich im Krematoriumsofen in der Asche von Verbrannten...


angeschaut am: 11.11.2007
Normale Wertung: 5 von 10 Punkten

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10 Juni 2007

 

Das Geheimnis der vier Kronjuwelen - ESP/USA 1982

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Genre(s): Abenteuer / Trash
Laufzeit: ca. 96 Min.
Alterseinstufung: FSK 16

Inhalt (aus der OFDB):
Trotz tückischer Fallen gelingt es J.T. Striker (Tony Anthony) einen mysteriösen Schlüssel aus einem alten Gemäuer zu erbeuten. Der Schlüssel kann 4 Kronen öffnen, in welchen sich angeblich magische Kugeln befinden. Allerdings befindet sich nur eine der Kronen im Besitz seines Auftraggebers. Nun soll J.T. Striker ein Team zusammenstellen, um die anderen Kronen aus der Festung eines Sektenführers zu stehlen.

Kritik:
Wie ich in Internet-Reviews nachlesen konnte ist dieser Film zur Boomzeit des heute längst vergessenen 3D-Kinos entstanden. Dieses zeichnete sich laut Roger Ebert vor allem dadurch aus, dass jede Menge Gegenstände quasi von der Leinwand in Richtung Zuschauer geworfen werden, damit der 3D-Effekt voll zum Tragen kommt.

Das erklärt dann auch, warum im Film jede Menge Sachen rumfliegen. Dies ist allerdings so unglaublich schlecht gemacht, dass man es kaum glauben kann. Sehr oft sind die Fäden oder Seile klar erkennbar, an denen die Sachen hängen, die sich angeblich auf "magische Weise" bewegen.

Die Inhaltsangabe oben beschreibt schon 70% der Story. Allein die Eröffnungssequenz (Indiana Jones auf Ramsch-Niveau) dauert fast eine Viertelstunde, in der der Held beim Bergen des Schlüssels aus einer Grabkammer von einer Falle nach der anderen "attackiert" wird. Na Hauptsache es fliegt viel Zeug rum!
Danach gibt es ein wenig Palaver um die Kronen und eine Vorstellung des Teams. Wer bis dahin noch wach ist, der kriegt eine Portion Topkapi für Arme, wenn die Kronen gestohlen werden sollen. Dann noch ein Flammenwerfer-Festival (die Steine sind mächtig!) und ein wenig Exorzist, wenn unser "Held" von der "Macht" besessen wird. *gähn*

Ich will mich kurz fassen: Im 3D-Kino mögen die Effekte noch einigermassen ausreichen, zuhause am Fernseher und vor allem zwei Dekaden später ist der Film einfach nur schlecht. Und leider nicht unterhaltsam trashig, sondern einfach nur langweilig und schlecht gemacht.
Deswegen 1 Punkt.

Screenshots: J.T. Striker (Tony Anthony) erarbeitet am Modell einen Plan, um die Kronjuwelen zu stehlen.


Denn diese werden vom Sektenführer und seiner (Ninja-) Armee bewacht.
(Emperor Ming anyone?)


Unter dem Einfluss der Steine entwickelt J.T. ungeahnte Kräfte...


angeschaut am: 2.06.2007
Normale Wertung: 1 von 10 Punkten

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20 Mai 2007

 

Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel - AUS/USA 1985

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Genre(s): Action / SciFi
Laufzeit: ca. 102 Min.
Alterseinstufung: FSK 16

Inhalt (aus der OFDB):
Mad Max, der letzte wahre Kämpfer nach der barbarischen Apokalypse, gelangt auf der Suche nach seinem gestohlenen Dromedargespann an den Wüstenhandelsplatz Bartertown. Hier herrscht Aunty Entity mit Strenge und Gewalt. Sie schlägt Max einen Handel vor: wenn er den riesenhaften Blaster im Zweikampf unter der Donnerkuppel besiegt, soll er seine Ausrüstung zurückerhalten. Max gewinnt die erbarmungslose Auseinandersetzung, bei der alle Waffen erlaubt sind, doch er schenkt Blaster und seinem Herrn Master, einem Gnom, das Leben. Wütend läßt Aunty ihn fesseln und in die Wüste jagen. Aber Mad Max kehrt zurück nach Bartertown. Härter und unerbittlicher als je zuvor. Bei einer rasanten Verfolgungsjagd durch die unendliche Wüste kommt es zur spektakulären Entscheidung...

Kritik:
Jenseits der Donnerkuppel stellt leider keinen würdigen Abschluss der Trilogie dar, sondern ist der schwächste Film der Reihe. Fängt alles noch ganz ordentlich an wenn Max das Endzeit-Städtchen Bartertown betritt und in der Donnerkuppel den Hünen "Blaster" besiegt, so geht es ab ca. der Hälfte schwer bergab, als er die Kindersiedlung in einer Wüstenoase findet.

Nicht nur, dass man als Endzeitfreund auf diesen langgezogenen Teil der Handlung, in dem sich Max widerwillig dazu durchringt sich um die Kinder zu kümmern, verzichten könnte. Nein, es ist auch keine Spur mehr vom Härtegrad der Vorgängerfilme übrig.
Die Verfolgungsjagd zum Schluss ist mehr oder weniger von Teil 2 übernommen worden und reisst keinen mehr vom Hocker.
Krönung ist dann, dass die Bösen mit ihrer Anführerin Aunty unseren Helden schliesslich überaschend ziehen lassen, nachdem sie ihn vorher so verbissen verfolgt haben.

Nun ja, da steht dem Happy-End dieser familienfreundlichen Produktion nichts mehr im Wege, nur mit Mad Max und einem erbarmungslosen Endzeit-Szenarion hat das nicht mehr viel gemein.

Fazit: Eine Fortsetzung die mehr schlecht als recht von Teil 2 kopiert, dabei aber betont harmlos bleibt.

Screenshots: Für Aunty Entity (Tina Turner) muss...


...Max in der Donnerkuppel den gefährlichen "Blaster" besiegen.


Die Kinder verehren Max (Mel Gibson) wie einen Gott.


angeschaut am: 19.05.2007
Normale Wertung: 3,5 von 10 Punkten

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26 November 2006

 

Extremities - USA 1986

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Genre(s): Drama / Thriller
Laufzeit: ca. 85 Min.
Alterseinstufung: FSK 18

Inhalt:
Auf nassem Asphalt reflektiert das grelle Licht der noch hell erleuchteten Schaufenster. Es ist tiefe Nacht. Marjorie Easton (Farrah Fawcett), in Gedanken schon in ihrer kleinen Wohnung, die sie mit ihren Freundinnen Terry und Patricia teilt, will in ihren Wagen steigen. Der kalte Stahl eines Messers direkt an ihrer Kehle holt sie abrupt in die Wirklichkeit zurück. Der Angreifer, eine schwarze Maske vor dem Gesicht, versucht Majorie zu vergewaltigen. Doch sie schafft es, sich zu befreien. Sie entkommt den Gewalttäter. Es bleibt die Angst: Der Mann hat ihre Tasche mit allen Papieren. Er weiß genau, wo er sie finden kann - und er kommt wieder...

Kritik:
Diese Adaption eines Theaterstücks, und Mainstream-Version eines Rape'n'Revenge-Films, ist einer der "Skandalfilme" meiner Jugend. Inzwischen hat Extremities doch etwas verloren. Man merkt, dass es seit den 80ern doch rauher zur Sache geht.
Wobei die erste Hälfte immer noch überzeugen kann. Auch wenn es nie zur tatsächlichen Vergewaltigung kommt, ist die Stimmung doch ziemlich bedrückend und durchaus spannend gestaltet. Bis hierhin eine gute Wertung.

Doch die zweite Hälfte fällt deutlich ab. Marjorie sperrt den Vergewaltiger recht umständlich ein. Als ihre Mitbewohnerinnen auftauchen geht es ziemlich den Bach runter. Denn anstatt ihrer Freundin Glauben zu schenken startet nun eine moralische Diskussion, an deren Ende es beinahe schon so aussieht, als wäre der Vergewaltiger das Opfer.
Fast schon politisch könnte man das Ganze sehen, als einen Streit zwischen Liberalen und Konservativen. Ich schreibe das deswegen, weil ja das Thema Selbstjustiz im Angesicht einer milden Rechtssprechung, in etlichen Filmen aus den 1980er Jahren vorkommt.

Ohne zuviel zu spoilern - ist schliesslich ein 20 Jahre alter Film - finde ich das Ende gar nicht berauschend. Nachdem er die Frauen einigermassen erfolgreich gegeneinander ausgespielt hat und stets seine Schuld leugnete, kommt ziemlich abrupt ein totaler Schwenk, als Marjorie ihn ein wenig mit seinen eigenen "Methoden" bearbeitet. Der Vergewaltiger gesteht nicht nur seine Absicht die drei Frauen zu töten, sondern auch noch einen Haufen anderer Verbrechen.

Nicht nur dass ich das nicht so ganz nachvollziehen konnte, erschliesst sich mir auch nicht das "Happy-End", wenn Marjorie daraufhin die Polizei holen lässt.
Denn wenn schon im Film öfter über das lasche Rechtssystem geredet wurde, dann sollte doch wohl klar sein, dass ein erzwungenes Geständnis keinen Pfifferling wert ist.
Naja, seis drum. Da ist man heute wohl kritischer als vor 20 Jahren.

Auf alle Fälle gibt es sehr gute Performances von Farrah Fawcett und James Russo.
Auch das 80er Jahre Feeling möchte ich nicht unerwähnt lassen, was alleine schon Laune macht. Der Song am Anfang, die Klamotten und Frisuren, einfach nur klasse!

In den Zusammenhang möchte ich auf Der Tod und das Mädchen verweisen. Der setzt sich in ähnlicher Weise mit dem Thema Rache, Folter und Selbstjstiz auseinander. Gefiel mir aber deutlich besser als Extremities.

Screenshots: Der Vergewaltiger bedroht Marjorie mit einem Messer.


Später sucht er sie in ihrer Wohnung heim.


Als sie ihn überwältigt und einsperrt...


...muss das Weitere erst noch mit ihren Mitbewohnerinnen ausdiskutiert werden.


angeschaut am: 24.11.2006
Normale Wertung: 5,5 von 10 Punkten

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30 Januar 2006

 

Dreamscape - USA 1983

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Genre(s): SciFi / Grusel / Thriller
Laufzeit: ca. 95 Min.
Alterseinstufung: FSK 16

Inhalt:
Der telepathisch begabte Alex Gardner (Dennis Quaid) wird von der Regierung gezwungen sein Können einem Forschungsteam zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe einer neuen Technik logt sich Alex in die Alpträume verschiedener Personen um dort den Ursprung der Angst zu finden ...ihn auszuschalten... und das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen. Als der US Präsident von seinen nuklearen Angstträumen geheilt werden soll entdeckt Alex ein tödliches Komplott und muss handeln. Der gefährliche Tommy Ray soll den Präsidenten in seinem Traum töten. Ein harter Kampf steht bevor ...denn der Präsident hat... Höllische Träume.

Kritik:
Hier haben wir einen richtig netten B-Film-Klassiker. Die Geschichte mit den Telepathen ist mittlerweile in anderen Filmen auch schon umgesetzt worden und auch der Rest der Handlung verläuft in vorhersehbaren Bahnen. Aber die Umsetzung ist gut gelungen.
Zum ersten wären da gute Schauspieler, dann die richtige Portion Spannung, mit etwas Action zur Auflockerung, und als Krönung eine beklemmende Horror-Atmosphäre. Diese ist trotz oder gerade wegen der beschränkten tricktechnischen Möglichkeiten der 80er Jahre gut gelungen. Und mit Kate Capshaw gibt es auch noch ein heisses 80er Jahre Babe zu bewundern.

Die Träume wirken relativ echt in ihrer Mischung aus realen und surrealen Bildern. Am besten gelungen ist sicher der Ausflug in den Traum des kleinen Jungen, wo es den Schlangenmenschen zu besiegen gilt.
Leider gibt es auch ein paar Ungereimtheiten, die nicht geklärt werden. So scheint z.B. ab einem bestimmten Zeitpunkt die Maschine zum Einsteigen in die Träume nicht mehr gebraucht zu werden - erklärt wird das aber nicht.

Screenshots: Alex (Dennis Quaid) und Jane (Kate Capshaw) arbeiten zusammen...


...im Forschungslabor von Dr. Paul Novotny (Max von Sydow)...


...um Alptraumvisionen, wie diese, vergessen zu machen.


Und noch ein Shot von der bezaubernden Kate Capshaw.


angeschaut am: 19.01.2006
Normale Wertung: 6,5 von 10 Punkten

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